AMP-Seiten können jetzt die originalen Publisher-URLs anzeigen

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Google hat eine neue Lösung präsentiert: AMP-Seiten können die originale URL des Publishers ausspielen. Bereits im November vergangenen Jahres kündigte Google das neue Feature an. Auf der AMP Conf 2019 wurde das Update erstmals bestätigt.

AMP (Accelerated Mobile Pages) lässt Webseiten deutlich schneller laden, da der Content über Googles AMP Cache geladen wird und nicht über den Server des Publishers. Somit zeigten über AMP ausgespielte Seiten die Cache-URL von Google und nicht die originale URL. Das war bislang ein Grund, weshalb AMP trotz des enormen Geschwindigkeitsvorteils unter reger Kritik stand. Mit der neuen Lösung vom Suchmaschinenriesen soll sich das nun ändern:

Screenshot: AMP zeigt Publisher URL statt Gooogle Cache URL

Google Cache URL (oben) und Publisher URL(unten)

Der Nutzer sieht jetzt zwar die eigentliche URL der Webseite, befindet sich jedoch immer noch im Google Cache.

Wie funktioniert die neue Lösung?

Eine Technik mit dem Namen Signed HTTP Exchanges ermöglicht durch Verschlüsselung die Darstellung von Webdokumenten unter anderen URLs. Die Inhalte bleiben dabei unverändert. Um als Publisher HTTP Signed Exchanges nutzen zu können, muss eine Webseiten-Version mit und ohne HTTP Signed Exchange online sein. Dafür ist ein ein eigener HTTPS-Server erforderlich. Per Shared Hosting ist das nicht möglich.

Laut Google ist das Feature bislang nur für Google Chrome ab Version 73 verfügbar. Für Microsoft Edge wird das Update demnächst umgesetzt.

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