Die Wichtigkeit von wirkungsvollen Calls-To-Action

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Internetnutzer auf die eigene Seite zu locken ist schwer. Noch schwerer aber ist es, einen Internetnutzer auf der eigenen Seite zu binden und ihn zur Handlung zu motivieren. Es gibt viele unterschiedliche Maßnahmen und Methoden um den Nutzer auf die eigene Seite zu locken. Viele dieser Maßnahmen und Methoden beschäftigen sich mit der Suchmaschinenoptimierung. Man optimiert die eigene Seite bezüglich einer bestimmten Suchmaschine und erzielt damit bessere Platzierungen in den Suchergebnissen. Denn nur wenn ein Nutzer die Seite auch in den Suchergebnissen findet, kann er Sie besuchen. Das einzige Problem dabei ist, dass nur rund 10% aller Internetnutzer die zweite Seite der Suchergebnisse besuchen. Eine gut Platzierung in den Suchergebnissen genügt also nicht es braucht eine sehr gute Platzierung. Wenn der Internetnutzer dann endlich die eigene Seite besucht fängt die eigentliche Arbeit erst so richtig an. Ein wichtiger Teil dieser Arbeit sind die sogenannten Calls-To-Action. Und diese möchten wir Ihnen heute genauer erklären.

Was ist ein Call-To-Action?

call-to-actionNein hier handelt es sich nicht darum jemand zum Sport zu motivieren. Call-To-Action (CTA) ist ganz einfach gesehen eine Handlungsaufforderung. Handlungsaufforderungen sollten einem bekannt vorkommen. Zusehen gibt es sie in den meisten Fernsehwerbespots sowie Printwerbungen und seit dem Boom des Internets auch in den meisten Online-Shops. Ziel ist es natürlich den Kunden stets zu einer Handlung zu motivieren. Sie kennen doch mit Sicherheit Alice Im Wunderland. Nach dem sie die Wohnung des Kaninchens erreicht realisiert sie, dass die Tür äußerst klein ist und sie so eigentlich nicht durch passt. Auf dem Tisch neben ihr findet Alice keinen Schlüssel sondern eine kleine Flasche auf der „Trink mich“ drauf steht. Dieses „Trink mich“ ist genauso eine Call-To-Action. Alice reagiert auf die Aufforderung und trinkt. Sie schrumpft und kann die Wohnung des Kaninchens verlassen. Selbst Lewis Carroll wusste wohl schon wie wichtig Handlungsaufforderungen in unserer zukünftigen Gesellschaft sein werden. Durch Calls-To-Actions wird also versucht einen Impuls zu setzen der den Internetnutzer direkt anspricht und ihn motiviert die gewünschte Handlung auszuführen.

Warum man nicht auf Calls-To-Action verzichten sollte

Wenn man einen Online-Shop betreibt macht man durch eine schöne Darstellung und durch ein passendes Design die eigenen Produkte dem Besucher schmackhaft. Man weckt das Interesse und die Neugier des Besuchers, der sich durch die verschiedenen Unterseiten clickt und sich alles anschaut. Es ist aber auch gut möglich, dass der Besucher nach dem stöbern schnell wieder die Seite verlässt, da er von alleine nicht den nächsten Schritt wagt. Und genau an dieser Stelle bieten sich Calls-To-Action optimal an. Sie zeigen dem Besucher welche Schritte bzw. Handlungen als nächstes folgen könnten und motivieren ihnen zugleich auch diese Schritte zu tun. Das große übergeordnete Ziel ist natürlich die Steigerung der Conversion Rate. Durch optimierte und passende Calls-To-Actions kann die Conversion Rate auf jeden Fall gefördert werden.

Formulierung der Calls-To-Action

Um passende Calls-To-Actions zu gestalten muss man sich natürlich die zwei Bereiche Formulierung und Platzierung anschauen. Wichtig ist zuerst natürlich die Formulierung der Call-To-Action. Bei der Formulierung sollte darauf geachtet werden, dass der Kontext des Besuchers berücksichtigt wird. Jeder Call-To-Action muss genau auf die aktuelle Situation des Besuchers angepasst sein. Es wird auf den Besucher eher abschreckend wirken, wenn er Ihre Seite gerade geladen hat und sofort mit einem großen Roten Knopf „Jetzt Kaufen“ begrüßt wird. Generell sollten nicht eindeutige Aussagen wie „Jetzt Kaufen“ vermieden werden. Stattdessen empfiehlt es sich das Ziel anzusprechen. Wenn der Call-To-Action zu einer Produktseite führt könnte dort z.B. „Jetzt Produkte vergleichen“ stehen. Außerdem hilft es sogenannte aktive Verben zu verwenden. Aktive Verben wirken bekanntermaßen positiv auf den Lesefluss. Selbstverständlich sollte der Call-To-Action kein langer Satz sein. Kurz und prägnant ist hier das Maß aller Dinge.

Platzierung der Calls-To-Action

Aber auch die Platzierung der Calls-To-Action ist äußerst wichtig und sollte genau durchdacht sein. Webseiten funktionieren in der Regel alle ähnlich. Man fängt oben und und scrollt dann während dem Anschauen und dem Lesen langsam nach unten. Es macht also recht wenig Sinn, den Call-To-Action direkt oben am Start der Seite zu platzieren. Sollte er dort platziert sein kann es sein das der Besucher ihn verpasst und anfängt die Seite zu lesen. Es gibt keine Garantie dafür, dass der Besucher, nach dem er alles durchgelesen hat, wieder nach oben scrollt. Die logische Folgerung ist, dass Calls-To-Action eher am Ende der Seite bzw. am Ende eines Abschnittes platziert werden sollten. Während der Besucher sich einen Abschnitt anschaut nimmt er möglicherweise peripher den Call-To-Action bereits wahr. Spätestens wenn er mit dem jeweiligen Abschnitt fertig ist wird er den Call-To-Action bemerken.

Selbstverständlich gibt es noch viele weitere Faktoren bei der Gestaltung von Calls-To-Action eine Rolle spielen. Größe, Farbe oder auch Menge sind hier nur drei von vielen weiteren wichtigen Faktoren. Oft müssen diese Faktoren aber auf die jeweilige Seite angepasst werden. Die Formulierung und die Platzierung hingegen können in der Regel auf jeder Seite angewandt werden.

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