Google streicht AdWords-Anzeigen

AdWords Umstellungen

Ist Ihnen bei der letzten Google-Suche etwas aufgefallen? – Der Suchmaschinenriese hat die AdWords-Anzeigen rechts von den Suchergebnissen gestrichen. Das Unternehmen verzichtet weltweit auf die Anzeigeflächen und verfolgt damit konkrete Ziele. Welche Auswirkungen diese Änderung hat, wollen wir kurz erörtern:

Als Agentur für AdWords München & AdWords Stuttgart hat uns die Umstellung der Google AdWords-Anzeigen auf den ersten Blick schon etwas überrascht. Seit dieser Woche findet man anstelle der sechs bezahlten Werbeanzeigen nur noch eine leere weiße Fläche rechts von den Suchergebnissen. Mit dieser Umstellung reagiert das US-amerikanische Unternehmen auf das veränderte Nutzerverhalten, bei dem in den letzten Jahren ein klarer Wandel festzustellen war: So nutzen weltweit immer mehr Menschen die Dienste der Suchmaschine über mobile Endgeräte. Diesem Trend will der Suchmaschinenanbieter nun entgegenkommen, indem er den Nutzern eine einheitliche geräteunabhängige User Experience bieten will. Dementsprechend hat man sich dazu entschlossen, die Desktop-Suche an die mobile Darstellung anzupassen und auf die AdWords-Anzeigen neben dem normalen Google-Ranking zu verzichten.

Nutzerfreundlich oder doch wirtschaftliches Interesse?

AdWords UmstellungenAllerdings streicht man die Werbefläche nicht ganz ersatzlos: So finden sich ab jetzt über den organischen Suchergebnissen oftmals vier anstatt bisher drei bezahlte Anzeigen, wodurch man auf den Ausfall der rechten Spalte reagiert. Ferner können optional am Seitenende der Suchergebnisse noch drei weitere Anzeigen erscheinen. Diese sollen jedoch nur in Ausnahmefällen und bei hoch kommerziellen Anfragen aufgelistet werden. Also alles nur für den Nutzer? – Nicht unbedingt! Die Vereinheitlichung ist zwar generell für den Suchenden bestimmt nicht von Nachteil, allerdings kommt die Umstellung auch den wirtschaftlichen Interessen von Google entgegen. So hat die rechte Spalte nicht zuletzt durch den „Knowledge Graph“ an Bedeutung verloren. Das ist jener Kasten, der beispielsweise bei der Suche nach Prominenten Informationen wie das Alter oder den Geburtsort anzeigt und dadurch einen Mehrwert zur Standardsuche schaffen soll. Mit der Einführung des „Knowledge Graph“ sind die Preise und der Erfolg der rechten AdWords-Kampagnen jedoch stark gesunken, sodass sie wirtschaftlich nicht mehr wirklich relevant für das Unternehmen waren. Durch die Umstellung verknappt man nun die Werbemöglichkeiten auf der ersten Seite immens. Demnach müssen Werbungtreibende von nun an noch stärker um die besten Banner konkurrieren.

Preise werden steigen

Dies werden AdWords-Kunden mit hoher Wahrscheinlichkeit zu spüren bekommen. So ist damit zu rechnen, dass die CPCs (Cost-per-Click) extrem ansteigen werden, da jeder auf die begehrte erste Seite der Suchergebnisse will. Dementsprechend werden sich in Zukunft wohl nur noch finanzstarke Unternehmen einen der vorderen Banner leisten können, während kleinere Betriebe in die Röhre schauen werden. Als Agentur können wir daher nur empfehlen, verstärkt auf die organische Suche zu setzen, da diese Strategie auf lange Sicht rentabler ist. Zwar sind auch hier die Spitzenplätze sehr umkämpft, allerdings ist die Suchmaschinenoptimierung nachhaltiger und in der Regel auch effektiver.

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