Wie Google mit dem Penguin 4.0 Update bestraft

Suchmaschinenoptimierung

Vor einigen Wochen haben wir Ihnen das neue Google Update Penguin 4.0 vorgestellt. Wir haben Ihnen genauer erklärt welche Änderungen und Entwicklungen stattgefunden haben und wer von diesen Veränderungen am meisten profitiert. Viele Webseitenbetreiber haben deutliche Rankingverbesserungen bei Ihren Webseiten vermelden können. Für viele Andere war die Folge des Penguin 4.0 aber eine ganz klare Abstrafe und folglich schlechtere Platzierung in den Rankings der Suchergebnisse.

In diesem Update wurden über 200 neue Signale in den Google Algorithmus integriert, die Google dabei helfen Webseiten besser zu verstehen und zu bewerten. Das Ranking von Inhalten wird seit dem Update also viel detaillierter und genauer bestimmt. Aber wie straft Google eigentlich Seiten ab? Mit dieser Frage möchten wir uns heute beschäftigen.

Googles Intention hinter Penguin 4.0

SuchmaschinenoptimierungUm die Frage zu beantworten wie Google mit Penguin 4.0 nun Webseiten abstraft, muss natürlich zuerst Googles Intention hinter diesem Update angesprochen werden. Im Endeffekt ist das gesamte Penguin Update nichts anderes als ein automatisierter Filter der minderwertige und nicht Google konforme Verlinkungen entwertet. Backlinkprofile waren schon immer maßgeblich an dem Ranking von Seiten beteiligt. Wer viel von anderen Seiten verlinkt wird und somit auch viele Backlinks besitzt muss vertrauenswürdig sein, warum sonst würden so viele andere Seiten die eigene Seite verlinken.

So zumindest die Grundidee von Google. Das bei diesen Backlinks natürlich viel gepfuscht wurde liegt auch daran, dass Google bis zum Update Penguin 4.0 die Verlinkungen noch nicht gründlich genug bewerten konnte. Links wurden gekauft, Foren wurden vollgespamt, Bookmarkverzeichnisse wurden ausgefüllt um möglichst viele Backlinks, egal welcher Art, zu besitzen. Mit dem neuen Penguin 4.0 Update und den über 200 neuen Signalen, ist es für Google besser den je möglich, Verlinkungen zu bewerten bzw. zu entwerten.

Ranking Verluste durch Google Bestrafung

Durch das Penguin Update und wurden viele Backlinks vieler Webseiten entwertet. Folglich besaß eine Seite im Durchschnitt weitaus mehr Backlinks niedriger Qualität und die Folge war in solchen Fällen der Verlust von sehr guten Rankings. Der einzige Weg dieses Verhältnis wieder ins Positive zu lenken war, die sogenannten low quality Backlinks loszuwerden und high quality Backlinks hinzu zugewinnen. Der einzige Haken an der ganzen Sache war, dass das neue Penguin 4.0 zwei Jahre auf sich hat warten lassen.

Webseiten die beim letzten Penguin Update durch den neuen Filter abgestraft wurden mussten bis zum neuen Penguin Update 4.0 warten um wieder einen Nutzen aus dem neuen positiven Backlinkverhältnis zu ziehen. Für viele SEO Experten, die ehrliche Suchmaschinenoptimierung betrieben haben, war das abstrafende Penguin Update aber ein lang ersehnter Schritt um das berüchtigte Backlinkdoping endlich zu stoppen.

Wie geht man bei einer Google Bestrafung vor?

Sollte es zu einer Abstrafung bei der eigenen Seite kommen, empfehlen wir zuerst eine ausführliche und gründliche Audit durchzuführen. Die gesamte Seite muss auf die Richtlinien und Vorgaben von Google überprüft werden. Erst anschließend daran können genauere Aussagen über die eigentliche Abstrafung getätigt werden. Sollte es sich um eine automatische Abstrafung handeln, kann diese durch die genaue Analyse der Seite erkannt und anschließend bearbeitet werden.

Was anschließend getan werden muss, um den Filter bzw. die Bestrafung wieder aufzuheben bestimmt sich immer aus der Art der Bestrafung selbst. Bei einer manuellen Bestrafung durch einen Google Webmaster erhält man in der Regel eine E-Mail mit genauen Informationen und Lösungsempfehlungen. Diese Lösungsempfehlungen sollte man auf jeden Fall befolgen.

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