Wie wichtig ist Webdesign für SEO?

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Auf den ersten Blick scheinen Webdesign und SEO München nicht viel miteinander zu tun zu haben. Während man beim Ersteren eine Website erstellt und mit vielen Elementen ausgestaltet, ist es bei Zweitem wichtig, die Seite und deren Content so zu bearbeiten, dass diese möglichst weit oben in den SERPs vorzufinden ist – so scheint es jedenfalls. Jedoch ist für eine prominente Platzierung der Webseite nicht nur die Suchmaschinenoptimierung, sondern auch das richtige Webdesign nötig. Wir erklären wie Webdesign bei der Suchmaschinenoptimierung eingesetzt wird und wie wichtig es für SEO ist.

Usersignals sind ausschlaggebend

Früher war Webdesign für SEO eher belanglos und nebensächlich. Hübsch aufgebaute Seiten konnten mehr Backlinks verzeichnen, als Seiten, die optisch nicht sehr ansprechend sind – aber mehr brachten diese Webseiten auch nicht. Dies hat sich mit der Zeit jedoch gewaltig verändert.

Eine Webseite rankt heutzutage nicht nur, wenn der Content mit Keywords angereichert ist oder die Seite viele Backlinks aufweisen kann: Die positiven und negativen Nutzersignale haben sich ebenfalls zu einem großen Rankingfaktor der gängigen Suchmaschinen etabliert, vor allem für Google. Um positive Usersignale zu erzielen, ist eine gute User Experience (UX) unerlässlich. Und eine gute UX erzielt man eben nur durch gutes Webdesign. Findet sich beispielsweise ein Nutzer auf der Internetseite nicht zurecht, verlässt er diese schnell wieder. Um einer hohen Absprungrate entgegenzuwirken, ist die barrierefreie und klare Gestaltung der Webseite äußerst wichtig.

Auch beim Relaunch einer Website oder bei der Änderung des Designs, ist das richtige Vorgehen gefragt, damit das gute Ranking nicht ruiniert wird. Webdesign und SEO haben also viel miteinander zu tun und Webdesign ist für die Suchmaschinenoptimierung von großer Bedeutung.

Mit Webdesign Internetseiten für Suchmaschinen optimieren

Zur User Experience gehört auch die Optik einer Webseite. Eine Internetseite, die dem Geschmack der User nicht zusagt, kann für eine hohe Absprungrate sorgen. Beim Webdesign ist daher auf die Zielgruppe und deren Geschmack sowie deren Wünsche zu achten.

Neben der Ästhetik ist auch die Usability ein großer und ausschlaggebender Teil der User Experience, welche ebenfalls durch gutes Webdesign erreicht werden kann. Hierzu gehören z.B geringe Ladezeiten von Webseiten. Übersteigt die Ladezeit einer Seite 2 – 3 Sekunden, springen die Nutzer erwiesenermaßen sofort wieder ab. Sie wollen einfach nicht warten um an ihr Ergebnis zu gelangen und klicken “Zurück” um eine schnellere Seite zu finden. Um die Ladezeit zu optimieren, ist die Komprimierung von Medien wie z.B. von Videos, Bildern, Grafiken und Audiodateien wichtig, da sie folglich schneller geladen und angezeigt werden. Zudem sollte man darauf achten, den User nicht mit zu vielen Medien zu überfluten, sodass er sich auf der Seite womöglich nicht zurechtfinden kann und keine Zusammenhänge erkennt. Weniger ist mehr! Vor der Erstellung der Website sollte man sich genaue Gedanken über deren Struktur machen. Auch diese trägt wesentlich zur Usability bei. Der Seitenbesucher sollte nicht mehr als drei Klicks benötigen um innerhalb einer Website von einer Unterseite zur nächsten zu gelangen. Ist die Seite zu unübersichtlich, trägt auch das zu negativen Usersignalen bei, weil die Nutzer die Seite schnell wieder verlassen würden.

Usersignals, Usability, User Experience

Für positive Usersignals spielen unter anderem Ladezeiten und Medien mit ein

Nach aktuellen Angaben gelangen mehr als die Hälfte der Internetnutzer über das Smartphone auf eine Internetseite. Es ist daher wichtig für alle Endgeräte eine gute Usability zu gewährleisten. Hierfür ist eine korrekte Darstellung auf allen Endgeräten erforderlich. Dies schafft ein Webdesigner mit dem sogenannten Responsive Webdesign. Es existieren allerlei Webmaster Tools, die es ermöglichen die Seiten aus der Sicht der Besucher zu sehen und mögliche Fehler aufzuspüren. Das bringt den Vorteil, dass Modifikationen gemacht werden können, denen man sich vorher nicht bewusst war, denn Fehlermeldungen sowie fehlerhafte Darstellungen können zum Abspringen der Nutzer führen.

Näheres zum Responsive Webdesign

Wenn mit diesen Tipps gearbeitet wird, dann wird man nur positive Nutzersignale verbuchen können und steigt mit seiner Seite bei den SERPs höher und höher.

Wie man sieht, ist Webdesign ausschlaggebend für SEO, was die User Experience und Usersignale angeht. Somit gehen Webdesign und SEO Hand in Hand. Wenn man eine Webseite professionell erstellen möchte und diese suchmaschinen-spezifisch optimiert, entscheidet man sich am besten für eine Agentur, so erhält man beides aus einer Hand. Macht man dies nicht, so muss spätestens bei der Suchmaschinenoptimierung die Webseite in ihren technischen Aspekten modifiziert werden, was der neuen Agentur viel Arbeit, aber auch dem Kunden viel Geld abverlangt. Wenn Sie sich für weitere Themen bezüglich SEO interessieren und z.B. wissen möchten, welche Rankingfaktoren es noch gibt, so lesen Sie sich doch gerne durch die anderen Beiträge unseres Blogs.

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