Begriffserklärung:

Embedded Fonts

Embedded Fonts

Embedded Fonts – Schriftarten

Der Begriff „Embedded fonts“ deutet auf das Einbetten (engl.: „embedding“) von Schriftarten (engl.: „fonts“) hin, die es bereits in allen erdenklichen Ausführungen gibt. Von Schmuckschrift bis Systemschrift kann man zwischen unzähligen Schriften wählen. Gängige Schriftarten sind dabei Arial, die standardmäßig von Computern unterstützt wird, oder Helvetica.

Es kann nach dem Verfassen jedoch vorkommen, dass sich das Dokument bei der Weitergabe optisch komplett verändert, da sich die Schrift selbstständig geändert hat. Das gilt für Programme wie PowerPoint, Word oder passiert bei Druckdaten-Dokumenten. Das Einbetten der Schrift ist deshalb wichtig, weil das Druckprodukt genau diese Schriftart enthalten soll, für die sich der Verfasser in der Druckanlage entschieden hat.

Das Einbetten der Schrift ist auch wichtig, damit der Empfänger das Dokument so sehen soll, wie es der Verfasser vorgesehen hat. Kurz gesagt, wird beim Einbetten der Schriftart ein Dokument mit der besagten Schriftart zu einer Datei gebündelt und erst folglich an Dritte weitergegeben. Durch das Einbetten einer Schriftart kann der Verfasser eines Dokumentes somit sichergehen, dass dieses immer in derselben Schrift verfügbar ist, egal an wen das Dokument weitergeleitet wird.

Zusätzlich garantiert das dem Absender, dass der Empfänger bzw. sein Computer über die gewählte Schriftart verfügt. Das ist vor allem bei der Weitergabe von Dokumenten an eine Druckerei wichtig.

»Von Schmuckschrift bis Systemschrift kann man zwischen unzähligen Schriften wählen.«

Das Problem beim Einbetten von Fonts ist jedoch, dass nicht alle Fonts für die gleichzeitige Nutzung auf mehreren Computern freigegeben sind. Das heißt, dass nur TrueType und OpenType Schriftarten eingebettet werden können.

Copyright Hinweis: © Fotolia.com/rangizzz

Des Weiteren wird die Datei durch diesen Vorgang etwas größer. Deshalb ist es von Vorteil, wenn sich die Anzahl der eingebetteten Fonts möglichst gering hält. Dazu muss der Verfasser wählen, welche Schriftart eingebettet werden soll, um nicht alle Fonts in die Datei zu packen.

»Das Problem beim Einbetten von Fonts ist jedoch, dass nicht alle Fonts für die gleichzeitige Nutzung auf mehreren Computern freigegeben sind.«

Embedded fonts – So funktioniert es

Um eine Schriftart einzubetten, muss eine PDF-Druckvorlage erstellt werden. Wie das Einbetten des Fonts genau funktioniert, ist abhängig von der Software, die dazu verwendet wird. Bei InDesign zum Beispiel, werden Schriften automatisch eingebettet, während bei der PDF-Erstellung mittels Distiller weitere Maßnahmen zur Einbettung der Schrift durchgeführt werden müssen. In MS Word werden Fonts beim Speichern „embedded“. Dazu ruft man das Fenster zur Speicherung der Datei auf („Speichern unter“) und wählt im Drop-Down-Menü „PDF“. Noch bevor die Datei als PDF gespeichert wird, sind die Optionen zu öffnen, wo man unter „PDF Optionen“ das Feld „ISO 19005-1 compliant (PDF/A)“ anklickt. Somit sind die Schriftarten eingebettet.

seo-rocketdevider