Begriffserklärung:

Google Search Console

Google Search Console

Google Search Console

Die Google Search Console ist ein kostenloses, von Google bereitgestelltes, Tool um die eigene Webseite zu überwachen und zu analysieren. Bis Mai 2015 war der Dienst noch unter dem Namen “Google Webmasters Tool” bekannt. Diese Bezeichnung wird immer noch als Synonym für die Google Search Console verwendet. Die Google Search Console ermöglicht das Abrufen von Statistiken rund um die Website und das Vornehmen einiger Optimierungsmaßnahmen und Änderungen in den Einstellungen der Webseite.

Für Google ist es äußert wichtig, dass Webseiten ordentlich programmiert sind und diese eine geringe Fehlerzahl aufweisen. Zusätzlich kann Google mittels Google Search Console in die Gestaltung der Seite und deren Daten Einblicke erhalten.

Bei der Google Search Console anmelden

Die Nutzung des Programms setzt eine vorherige Anmeldung der Domain voraus. Hierfür wird ein aktives Google-Konto z.B. Google Plus, Gmail oder Google My Business benötigt. Über dieses Konto erfolgt die Registrierung der Seite und die Inhaberschaft wird verifiziert.

Es gibt vier Wege der Verifizierung:

  • Über den Domain-Namen
  • Über ein HTML-Tag
  • Über ein bestehendes Konto bei Google Analytics
  • Über ein Konto für den Google Tag-Manager

Nach erfolgreicher Anmeldung erhält man von Google eine Benachrichtigung, sollten Probleme auf der Website entstehen.

Funktionsumfang

Die Google Search Console bietet zahlreiche Funktionen, die der Optimierung einer Seite dienlich sind. Diese lauten wie folgt:

  • Domain-Format:

    Man kann entscheiden und einstellen, ob die eigene Webseite mit oder ohne “www“ aufgerufen werden kann.

  • Autoren-Statistik:

    Hier kann man Statistiken über veröffentlichte Beiträge einsehen.

  • Data-Highlighter:

    Wichtige Daten des Unternehmens, wie Öffnungszeiten und Preise können markiert werden, damit Google diese leichter erkennen kann.

  • Abruf wie durch Googlebot:

    Hier kann die Seite aus der Perspektive eines Webcrawlers betrachtet werden. So können Fehler in der Syntax entdeckt werden.

  • Crawl-Geschwindigkeit:

    Diese kann man auf maximal zwei Suchanfragen pro Sekunde einstellen.

  • URLs vom Index ausschließen:

    Dies ist möglich, wenn sich nicht beabsichtigt erstellte Unterseiten im Index befinden.

  • Ignorieren der URL-Parameter:

    Diese Parameter können ebenfalls für ungültig erklärt werden. Webmaster können entscheiden, ob die Parameter Einfluss auf den Content haben oder es sich um Tracking Parameter z.B. ,,utm“ handelt.

  • Erstellen einer XML-Sitemap:

    Dadurch können die gesamten URLs der Seite an Google versendet werden. Dies stellt zwar keine Garantie für eine spätere Aufnahme in den Index da, jedoch erhöht es die Wahrscheinlichkeit. Ebenso können Video-Sitemaps und Bilder-Sitemaps angelegt werden. Nachdem eine Sitemap hochgeladen wurde, überprüft die Google Search Console sie nach Fehlern.

  • Sitelinks:

    Die Sitelinks, welche in der Suchergebnisliste angezeigt werden, können hier konfiguriert werden. Ist es der Fall, dass Google einen ungünstigen Deep Link gewählt hat, so kann dieser hierüber wieder entfernt werden.

  • Backlinks:

    Über das Disavow-Tool der Google Search Console ist es möglich, Backlinks für ungültig zu erklären. Ein Grund hierfür kann sein, dass ein Link als unnützlich oder sogar schädlich erachtet wird.

Statistik-Tools

Neben dem genannten Funktionsumfang bietet die Google Search Console auch eine Datenbank mit zahlreichen Statistiken.

  • Suchanfragen:

    Hier wird ein Überblick über Suchanfragen und Rankings einzelner Keywords geboten. Man kann diese Statistiken auf bestimmte Zeiträume beschränken. Zudem können sie für den Websitebetreiber heruntergeladen werden.

  • Eingehende Links:

    Eine Übersicht über alle eingehenden Links, die bei Google registriert sind, kann ebenfalls eingesehen werden. Es wird jedoch nicht tief genug gecrawlt, sodass nicht alle Backlinks angezeigt werden. Dies ist nur bei einem kostenpflichtigen Tool möglich.

  • Interne Links:

    Die Google Search Console zeigt eine Übersicht darüber, wie viele Links von den Unterseiten abgehen. Dies ist wichtig für die OnPage-Optimierung.
    Status der Indexierung: Hier erfährt man alle Informationen zur Indexierung der Webseite.

  • Content-Keywords:

    Hier kann eingesehen werden, wie Google die thematischen Schwerpunkte der Seite ermittelt. Liegt ein anderer Begriff vorne als der, für die die Seite ranken möchte, so bedarf es einer Optimierung des Textes.

  • Strukturierte Daten:

    Die Google Search Console ermöglicht eine Gesamtschau der benutzten strukturierten Daten. Diese Funktion ist für die Optimierung von Rich Snippets hervorragend.

  • HTML-Verbesserungen:

    Hier kann man erfahren wie die Meta-Beschreibungen und Meta-Titles am besten optimiert werden können.

Nutzen für die Suchmaschinenoptimierung

Die Google Search Console erleichtert die Verwaltung einer Webseite. Es sind keine speziellen Kenntnisse vorausgesetzt um das Tool zu verwenden und man ist stets über Probleme und Fehler informiert. Neuigkeiten zu diesem Tool stehen im Google Webmaster Central. Diese werden regelmäßig aktualisiert.

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