Begriffserklärung:

Relaunch

Relaunch

Wiedereinführung von Produkt, Marke oder Website

Wenn ein Produkt oder eine Marke in veränderter Form wieder auf dem Markt erscheint, so wird dies als Relaunch bezeichnet.

Produktlaunch

Um ein bestimmtes Produkt einen langen Zeitraum auf dem Markt halten zu können, werden Änderungen, meist in Bezug zum Design, vorgenommen und es kommt zu einem Relaunch. Durch diese Wiedereinführung kann der Preisverfall und der Rückgang des Absatzes vermieden werden. Nach dem Relaunch kommt es im Idealfall wieder zu einer Wachstumsphase. Ein weiterer Grund für einen Relaunch ist, dem Misserfolg eines Produktes entgegenzuwirken, indem man es nach längerer Zeit in einer besseren Version erneut auf den Markt bringt. Beim Relaunch handelt es sich also meist um eine strategische Lösung.

Webseitenrelaunch

Für den Relaunch einer Webseite kann dessen Darstellung und Layout einer Erneuerung unterzogen werden, damit die Seite interessanter und moderner wirkt. Die Benutzerfreundlichkeit und der Content werden auch überprüft und gegebenenfalls verbessert. Durch die ganzen Erneuerungen sollte der eigentliche Wiedererkennungswert der Seite nicht verloren gehen.

On-Page Optimierung

Wenn ein Webseitenrelaunch bevor steht, stellt das die ideale Gelegenheit für eine OnPage-Optimierung dar. Nicht nur die technischen, sondern auch die gestalterischen Aspekte spielen dabei eine wichtige Rolle, denn so kann man die potenziellen Kunden zu einer Interaktion auf der Seite bewegen.

Wenn ein Produkt oder eine Marke in veränderter Form wieder auf dem Markt erscheint, so wird dies als Relaunch bezeichnet

Wichtige Punkte für den erfolgreichen Relaunch einer Webseite:

  • Webseitenstruktur: Die Webseitenstruktur sollte logisch aufgebaut sein. Man soll versuchen die Klickpfade zu den Unterseiten möglichst kurz zu halten. Der User sollte unter 5 Klicks zu
    seiner gewünschten Unterseite gelangen.
  • Weiterleitungen: Ist eine neue URL entstanden, so sollte stets von der alten auf die neue weitergeleitet werden. Dies erreicht man mit der permanenten 301-Weiterleitung. Dabei soll auf die gesamte neue Webseite und nicht nur auf die neue Startseite
    verwiesen werden. Die Weiterleitung ist wichtig um seinen Platz in den SERPs zu bewahren und nicht durch die neue Webseite aus dem Index zu verschwinden.
  • Interne Verlinkung: Es ist wichtig darauf zu achten, dass alle Unterseiten intern verlinkt sind.
  • Erreichbarkeit: Die neue Webseite muss auf jeden Fall für die Webcrawler erreichbar sein, damit sie in den Index der Suchmaschinen aufgenommen werden kann. Hier ist es wichtig darauf zu achten, dass Crawler nicht möglicherweise von der Seite gesperrt wurden. Eine Überprüfung der robots.txt Datei und des Meta Robots Tags ist hierfür notwendig.

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  • Meta-Daten: Die wichtigen Elemente wie Titel, Beschreibung sollen von Anfang an richtig gesetzt werden, denn diese erscheinen auch als Snippet in den Suchmaschinen.
  • Tracking Codes: Um Datenverlust zu vermeiden, müssen alle Tracking Codes in die neue Webseite eingebaut werden. Fehler beim Einbauen können durch den Google Tag Assistent ausfindig gemacht werden.
  • Sitemap: Es ist wichtig die Sitemap zu aktualisieren. Wurde dies erledigt so kann überprüft werden, ob sich wirklich alle relevanten Seiten darin befinden.
  • Ladezeit: Es müssen alle Maßnahmen getroffen werden, dass die Performance der Seite schnell und einwandfrei funktioniert. Dauert die Ladezeit zu lange, springen die Besucher schnell wieder ab.
  • Canonical Tag: Für jede Unterseite sollte ein Canonical Tag gesetzt werden, der auf die URL der Seite selbst verweist. Ist eine Seite vorhanden, die inhaltlich sehr einer anderen Seite ähnelt, so sollte der Canonical Tag auf die von Google zu beachtende
    Seite hinweisen.
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