Begriffserklärung:

W3C

W3C

W3C – Festlegen von Web-Standards

W3C steht für ,,World Wide Web Consortium“ und ist der Name eines internationalen Gremiums, welches sich für die einheitliche Nutzung und Entwicklung des Internets einsetzt und deswegen Standards festlegt.

Da der Ausschuss nicht zertifiziert ist, darf er keine verbindlichen Regeln festlegen. Das W3C gibt daher lediglich Empfehlungen für Standards. Da das Gremium einen sehr guten Ruf genießt, werden viele dieser Empfehlungen auch eingehalten bzw. beibehalten.

Da der Ausschuss nicht zertifiziert ist, darf er keine verbindlichen Regeln festlegen

Allgemeine Informationen

Der Ausschuss wurde am 1. Oktober im Jahre 1994 in Cambridge, Massachusettes (USA) gegründet. Das W3C ist stetig gewachsen und kann nun mittlerweile 400 Mitglieder verzeichnen. Sowohl politische Einrichtungen und Wirtschaftsunternehmen als auch Universitäten und Forschungszentren sind unter den Mitgliedern des W3C zu finden. Zu den bekanntesten Mitgliedern zählen Google, Apple und Facebook. W3C finanziert sich durch Beiträge, die jedes Mitglied einzahlt.

Funktion des W3C

Die aktuellen Standards entwickelten sich über mehrere Jahre durch verschiedene Gremien, die sich gegenseitig über das Internet ausgetauscht haben. Der Austausch geschah über Websites, Kommentare, Ergänzungen und Vorschläge, welche immer wieder bearbeitet wurden, ehe man sie veröffentlichte. Es kann durchaus vorkommen, dass sich ein bestimmter Standard oder eine Empfehlung ca. 10 Jahre in der Bearbeitungsphase befindet.

Zu den bekanntesten Mitgliedern zählen Google, Apple und Facebook

Bedeutung für das Webdesign

Im Webdesign genießen die Empfehlungen dieses Gremiums einen einigermaßen hohen Status. Eine Empfehlungen besagt zum Beispiel, dass der Quellcode sowie das CSS und JavaScript über den HTML-Validator des W3C zu überprüfen ist. Beim Validator handelt es sich um ein Programm, der Fehler und die Fehlerquellen von Programmier- und Auszeichnungssprachen auf einer Webseite aufzeigen kann. Zudem arbeitet das W3C an der Entwicklung der technologischen Grundlagen für das Web 3.0. welche zum Teil schon verwendet
werden. Dazu zählen beispielsweise Auszeichnungen mit Linked Data sowie das Ressource Description Framework (RDF).

Auch für die Suchmaschinenoptimierung gibt es vom W3C Empfehlungen, welche ebenfalls einen relativ hohen Ruf haben.

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