Google AdWords – So funktionieren Google´s Werbeanzeigen

Google ist mit großem Abstand der Marktführer im Segment der Suchmaschinen. Alleine in Deutschland werden täglich über 140 Millionen Suchanfragen gestellt. Diese Zahl verdeutlicht, welche Möglichkeiten für Unternehmen und Dienstleister bestehen, wenn sie ihre Homepage bei Google gut positionieren können. Doch für viele ist es einfach kaum möglich, beziehungsweise mit einem großen Aufwand verbunden, ihre Website alleine durch SEO-Maßnahmen so zu beeinflussen, dass es sich im Ranking bemerkbar macht. Aus diesem Grund wird im Folgenden ein anderer Weg beschrieben, seine Marke auffällig bei Google zu platzieren:

Was ist Google AdWords?

Google AdWords ist die Möglichkeit für Werbetreibende, ihre Anzeigen bei der Suchmaschine in einem extra Feld erscheinen zu lassen. Vor 15 Jahren, am 23. Oktober 2000, revolutionierte der Internet-Riese das Werbesystem im Netz. Seitdem besteht für Unternehmen und Dienstleister die Gelegenheit, auch abseits der Standard-Trefferliste weit oben im Suchfeld zu stehen.

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Wo erscheinen Google AdWords-Anzeigen?

Neben den normal gelisteten Treffern zeigt Google auf der rechten Seite und auf den ersten Top-Positionen Angebote und Serviceleistungen zu den eingegebenen Suchbegriffen. Diese Flächen sind reserviert für Werbetreibende, die den Anzeigen-Dienst von Google in Anspruch nehmen. Durch dieses System besteht die Möglichkeit, sich auch ohne hohes Ranking gemäß der normalen Suchmaschinen-Regeln gut zu positionieren.

AdWords

Wie funktioniert AdWords?

Auch bei Google AdWords sind Keywords maßgeblich für das System. So haben Unternehmen und Dienstleister die Möglichkeit, ihre Anzeigen nur dann erscheinen zu lassen, wenn sie sich auch wirklich einen Vorteil davon versprechen. Dies geschieht durch die durchdachte Wahl von Schlüsselbegriffen. Schlüsselbegriffe stehen in diesem Fall für die Wörter, nach welchen Google-Benutzer suchen. Folglich sollte man als Kunde von Google-AdWords nur mit Keywords werben, die zum eigenen Produkt oder zur angebotenen Dienstleistung passen. Ein Beispiel soll verdeutlichen, was damit gemeint ist: Als Anbieter für Kontaktlinsen sollte man sich auf Begriffe rund um das Thema Sehhilfe beschränken, sprich es wäre logisch, sich auf Wörter wie Kontaktlinse, Tageslinse, Brille usw. zu konzentrieren, da nach diesen Termini potenzielle Kunden googeln. Somit erreicht man auch wirklich nur die Personen, die sich für die beworbenen Angebote interessieren könnten. Neben der Keywords-Wahl besteht zudem die Option, Ausdrücke explizit auszuschließen; bei bestimmten Suchanfragen wird die Anzeige somit nicht erscheinen. Auch dies kann bewirken, dass nur diejenigen angesprochen werden, die nach dem beworbenen Produkt suchen. So wäre es für einen Autohändler, der bei Google AdWords wirbt und die Marke Jaguar in seinem Fuhrpark hat, von Vorteil, wenn er Begriffe wie Wild- oder Raubkatze als ausschließendes Suchwort angibt. Denn sollten Nutzer über solche Suchanfragen auf seine Seite stoßen, entstehen Kosten ohne Mehrwert.

Google-AdWords als Ersatz für Anzeigen in Lokalzeitungen?

Nicht nur die Wahl der richtigen Keywords kann über den Erfolg beziehungsweise Misserfolg der Kampagne entscheiden. Einen ähnlichen Einfluss auf ein positives Ergebnis der Werbeaktion hat beispielweise die Wahl der regionalen Grenzen. So bietet es sich für regionale Anbieter an, ihre Anzeigen auch wirklich nur in der näheren Umgebung zu inserieren. Denn für einen Metzger in Köln ist es nicht von Vorteil, wenn seine Sonderangebote bei Nutzern in Bayern oder Berlin erscheinen, da dies keinen Mehrwert verspricht. Auf der anderen Seite bietet Google mit AdWords die Möglichkeit, den Kundenkreis zu internationalisieren. So kann ein Online-Shop im beschaulichen Baden-Württemberg durch nationale oder sogar internationale Kampagnen seinen Käuferkreis erweitern und dadurch seinen Umsatz drastisch erhöhen.

Neben der angesprochenen regionalen Anpassung kann die Anzeige auch zeitlich abgestimmt werden. So ist es für Werbetreibende, die ihr Angebot an Unternehmen richten, von Bedeutung, dass ihr Anzeige in einem Zeitfenster erscheint, in dem die Chancen erhöht sind, dass es vom Zielpublikum wahrgenommen wird. In dem beschriebenen Fall könnte man späte Stunden und das Wochenende aus der Rotation herausnehmen.

Durch diese und noch weitere Maßnahmen ermöglicht Google somit jedem Werbetreibenden, seine Anzeigen genau so zu stellen, wie es am besten zu den individuellen Bedürfnissen passt.

Was kostet AdWords?

Für Google-AdWords bestehen keine einheitlichen Kosten. So vergibt Google seine freien Werbeplätze nach dem Auktionsprinzip. Dies bedeutet, dass Kunden die Möglichkeit haben, einen bestimmten Betrag für die Anzeigefläche zu bieten. Die Höhe des Auktionsgebotes bestimmt hierbei nicht nur, ob man zu bestimmten Keywords angezeigt wird, sondern beeinflusst auch die Positionierung der Anzeige. Jedoch bietet Google auch beim Auktionsangebot Möglichkeiten, die den verschiedenen Unternehmen und Dienstleisten entgegenkommen sollen. So werden drei verschiedene Formate unterschieden, die in Anspruch genommen werden können:

  1. CPC-Gebote (Cost-per-Click)

Hiebei berechnet Google die Zugriffe auf die Homepage. Man zahlt also für jeden Klick, der über die Anzeigenfläche auf die beworbene Webseite getätigt wird. Diese Ausrichtung ist selbstredend insbesondere für Werbende interessant, die versuchen, die Besucherzahl ihrer Homepage in die Höhe zu treiben.

  1. CPM-Gebote (Cost-per-1000-Impressions)

CPM bedeutet Preis-pro-1000-Impressionen und ist vor allem vielversprechend für Unternehmen, die ihren Markennamen bekannt machen wollen. In diesem System zahlt man für je 1000 Aufrufe der geschalteten Anzeige. Diese erscheint hierbei im Google Display-Netzwerk. Das Display-Netzwerk besteht aus über einer Million Websites und Apps, auf denen ihre Werbung geschaltet wird.

Dabei sucht Google die zu ihrem Angebot passenden Seiten und Apps aus, um damit potenzielle Kunden zu erreichen. Zudem können die Homepages, auf welchen die Anzeige geschaltet werden soll, auch individuell ausgesucht werden.

  1. CPA-Gebote (Cost-per-Acquisition)

In diesem Gebotsmodell richten sich die Kosten nach erzielter Konversion. Konversion bezeichnet hierbei die Aktivität, die ein Besucher tätigt, der über Google-AdWords auf die beworbene Seite kommt. Dieses Format kann beispielsweise für Online-Shops von Bedeutung sein, die nur Kosten an Google entrichten müssen, wenn auf ihrer Seite auch ein Kauf abgeschlossenen wird.

Bei allen Formaten besteht keine Gefahr, dass man den Überblick über die Kosten verliert, da man ein bestimmtes Budget vorgibt, das nicht überschritten wird:

Bietet man beispielsweise in dem CPC-Modell 20 Cent pro Klick auf die Homepage und legt ein Budget von 1000 Euro fest, bedeutet das, dass die Werbung für die Seite nach 5000 Klicks eingestellt wird, bis der Zahlungsrahmen wieder erhöht wird.

Zudem muss erwähnt werden, dass es sich bei den Geboten in den Auktionen immer um Maximal- Gebote handelt. Wenn man also das beschriebene Beispiel zur Verdeutlichung heranzieht, heißt das, dass wenn das nächsthöchste Angebot nur 10 Cent beträgt, trotz des 20-Cent-Gebots letztlich lediglich 11 Cent berechnet werden.

Wie beschrieben bestimmt die Höhe des Auktionsgebot nicht nur, ob eine Anzeige geschaltet wird, sondern auch, wo sie platziert wird. Jedoch folgt Google bei dem Ranking der Anzeigen nicht ausschließlich nach dem Prinzip „Der Meistbietende bekommt den Zuschlag“, vielmehr berücksichtigt es zudem andere Faktoren. So können Werbende trotz geringeren Gebots vor ihren Konkurrenten gelistet werden, wenn sie bestimmte Aspekte beachten. Neben der Qualität der Anzeige und der Zielseite nennt Google hier zudem Punkte wie den Bezug zur Suchanfrage und diverse Erweiterungen, die dem Benutzer einen Mehrwert bringen. So könnte zum Beispiel die Erweiterung um eine Telefonnummer den entscheidenden Vorteil gegenüber den Mitbewerbern im Kampf um eine bessere Platzierung ausmachen. Aus diesem Grund lohnt es sich, auch bei Google AdWords erfahrene Spezialisten aufzusuchen, die genau wissen, auf welche Details bei diesem Advertising-Modell zu achten ist, um eine erfolgreiche Kampagne zu starten und unnötige Kosten zu vermeiden.

AdWords-Express als vollwertige Alternative?

Google bietet mit AdWords-Express Unternehmen und Service-Anbietern eine vereinfachte Alternative zu seinem Werbeformat an. Dieses Angebot richtet sich eher an kleinere Geschäfte, Ärzte oder Anwälte, die einen regionalen Kundenkreis haben. Denn bei AdWords-Express erscheinen Anzeigen nur, wenn sich der Nutzer zur Zeit der Suchanfrage in der Umgebung des werbenden Unternehmens aufhält. Zudem vereinfacht Google hierbei das System, indem es die Auswahl der Keywords übernimmt. Somit reicht hier die Vorgabe einer Zielgruppe und die Erstellung einer dreizeiligen Anzeige; um den Rest kümmert sich Google. Allerdings sollte man hierbei beachten, dass diese Version nicht die vollständige AdWords-Anzeige ersetzen kann.

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Unsere Erfahrungen und auch die vieler Kunden zeigen jedoch, dass es sich bei AdWords Express Kampagnen meist um deutlich teurere und weniger effiziente Werbemaßnahmen handelt. Dies hat oft mit einem mangelnden Keyword-Management zu tun, wodurch auch bei unpassenden Suchbegriffen eine Anzeigenschaltung ausgelöst wird, oder aber bei sehr umkämpften und damit teuren Begriffen, was die Wirtschaftlichkeit deutlich schmälert.

Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass weder der zeitaufwendige Bau und Betrieb klassischer AdWords Kampagnen, als auch die Nutzung von Google Express eine gute AdWords Agentur ersetzen kann. In den meisten Fällen ist diese auch deutlich günstiger als man erwartet und das Ergebnis um Längen schneller erreicht als in Eigenregie. Auch machen AdWords Neukunden-Gutscheine die Zusammenarbeit mit Agenturen attraktiv.

Sollten Sie an einer Zusammenarbeit mit einer AdWords Agentur interessiert sein, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme über die auf dieser Seite zu findenden Möglichkeiten.

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