Google Penalty: Die Hiobsbotschaft für Website-Betreiber

Eine Google Penalty ist für Webmaster der Albtraum schlechthin. Gerade wenn sich eine Website über Jahre hohe Klickraten und eine gute Positionierung im Suchmaschinenranking aufgebaut hat, kann eine solche Strafe sehr bitter sein. Die Sanktionen können für Personen, die aus ihrer Internetpräsenz Kapital schlagen und unbewusst gegen die Google Richtlinien verstoßen haben, sogar existenzbedrohlich sein. Welche Arten von Abstrafungen unterschieden und wie Verstöße aufgedeckt werden, fasst unsere Agentur für SEO München in diesem Artikel für Sie zusammen.

Google Penalty – Was ist das?

Unter einer Google Penalty versteht man eine Abstrafung von Webinhalten im Ranking. So werden Websites, die gegen die Richtlinien für Webmaster verstoßen, vom Suchmaschinenriesen sanktioniert und verlieren ihren guten Platz auf der Suchergebnisseite. Der Regelkatalog und die damit verbundenen Penalties wurden festgelegt, um zu verhindern, dass sich Websites unlautere Vorteile im Ranking erschleichen. Durch die herausragende Stellung von Google bedeutet eine Abstrafung für viele Domains praktisch das Ende, da die Klickraten drastisch sinken und die Webseite in Vergessenheit gerät.

Wie erkennt Google Verstöße?

Einen Regelbruch kann Google auf zwei verschiedene Arten feststellen: So kann zum einen der Google-Algorithmus Vergehen selbstständig aufdecken und erkennen, ob eine Website nicht regelkonform aufgebaut wurde. Zum anderen durchforsten Google-Mitarbeiter das Internet nach möglichen Verstößen.

Ob Ihre Seite zum Opfer einer Google Penalty wurde, ist in der Regel in der Google Search Console zu erkennen. In diesem weist eine Nachricht explizit auf eine vermeintliche Abstrafung hin. Sollten Sie per Mail eine Mitteilung bezüglich einer Sanktionierung erhalten, müssen Sie diese unbedingt nochmals nach ihrer Echtheit überprüfen, da hier auch gefälschte Benachrichtigungen im Umlauf sind.

Google Penalty: Welche Strafen gibt es?

Keyword Penalty

Wie der Name impliziert, bewirkt diese Sanktionierung einen Abfall im Google Ranking für ein bestimmtes Keyword. So werden Seiten, die zuvor noch unter den Top-Plätzen zu finden waren, auf einmal unzählig viele Plätze weiter hinten positioniert. In der Regel ist hiervon die gesamte Domain betroffen.

Auslöser für diese Google Penalty ist die übermäßige Setzung von Keywords innerhalb eines Textes, um eben eine hohe Platzierung in den SERPs zu erreichen. Paradoxerweise kann man damit genau das Gegenteil erreichen. Überschreitet die Keyworddichte den Wert von 8% so wird der Gebrauch des Keywords von Google als Spam erachtet und die Webseite aufgrunddessen abgestraft.

URL-Penalty

Von der URL Penalty ist ein bestimmter Pfad der Website betroffen. So wird die sanktionierte Unterseite einfach nicht mehr im Google Ranking gewertet und ist somit für die Suchmaschine nicht mehr existent. Diese Google Penalty begrenzt sich nicht auf einzelne Keywords, sondern umfasst alle Suchbegriffe.

Ursachen dieser Bestrafung können unerlaubte SEO-Onpage-Techniken sein. So widersprechen z.B. Täuschungsversuche wie Cloaking den Richtlinien für Webmaster und werden mit einer Strafe belegt. Aber auch die Verbreitung von Schadsoftware wird mit einer solchen Google Penalty abgestraft.

Subdomain- / Domain-Penalty

Bei der Subdomain- und Domain-Penalty handelt es sich um eine Seitenübergreifende Abstrafung. Die gesamte Domain, bzw. Subdomain der Website ist betroffen. Bei dieser Google Penalty büßt die Website extrem im Ranking ein und verliert Traffic für die Top-Keywords. Jedoch bleibt die Seite weiter im Index registriert, verliert in der Regel allerdings bedeutend an Relevanz. Diese Penalty wird bei doppelten Inhalten (Duplicate Content), die offensichtlich kopiert wurden, verhängt.

Genaueres zum Duplicate Content

Deindexierung

Die Deindexierung ist die Todesstrafe unter den Penalties. Diese Google Penalty verbannt den gesamten Webauftritt aus dem Google Index und macht die Website über die Suchmaschine unauffindbar. Da die Deindexierung die härteste Sanktionsform des Suchmaschinenanbieters darstellt, wird sie auch nur selten verhängt. So müssen Website-Betreiber mehrmals extremst gegen die Richtlinien verstoßen, bevor Google diese drastische Abstrafung durchführt.

Aufhebung einer Google Penalty

Algorithmische Penalty:

Wurde die Abstrafung vom Google-Algorithmus verhängt, so sind in der Regel Filter der Google Updates Penguin und Panda dafür verantwortlich. Hier gilt es herauszufinden, welche Filter die Website nicht passieren konnte und dementsprechende Maßnahmen zu ergreifen und die Website zu bearbeiten. Bis Googles Algorithmus die Penalty dank Data-Refreshes dann wieder aufhebt, kann eine Menge an Zeit verstreichen.
Achtung: Algorithmische Abstrafungen können nicht von Googles Mitarbeitern aufgehoben werden!

Manuelle Penalty:

Wurde die Sanktion von einem Mitarbeiter Googles verhängt, so ist meist auch ein Zeitraum definiert, in der die Abstrafung vorherrscht. Bei leichten Verstößen gilt die Sanktion 30 Tage, bei härteren Vergehen, kann dies schonmal wesentlich länger dauern. Die Abstrafung ist nach dem Zeitraum automatisch aufgehoben. Ein Vorgehen Ihrerseits ist dann nicht mehr notwendig. Wurde kein Zeitraum definiert, so sollten Sie einen Antrag auf Aufhebung der Penalty an Google stellen.

Fazit: Lassen Sie sich beraten

Neben diesen häufigen Sanktionsformen bestehen noch weitere Abstrafungen, die in dieser kurzen Zusammenfassung nicht berücksichtigt werden konnten. Eine Google Penalty wird im Normalfall durch die Einhaltung der Google-Richtlinien vermieden. So sollten Sie es unbedingt unterlassen verbotene SEO-Taktiken auszuüben, wie z.B. zweifelhafte oder kopierte Inhalte zu posten oder Spamming zu betreiben. So müssten Sie in der Regel auf der sicheren Seite sein.

In dieser Infografik erfahren Sie ausführlich, wie Sie eine Google Penalty vermeiden können:

Google Penalty vermeiden

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Wenn Sie Ihrer Seite ein besseres Positionierung in den Google-Ergebnisseiten verschaffen wollen, sollten Sie nur Maßnahmen durchführen, die nicht gegen das Regelwerk von Google verstoßen. Der beste und nachhaltigste Weg zu einer Top-Positionierung führt noch immer über guten und relevanten Content. Natürlich gibt es auch noch weitere Wege, um das Google Ranking verbessern zu können, allerdings sollten Sie hier sehr vorsichtig agieren und sich lieber den Rat von Spezialisten einholen. Mit deren Hilfe schaffen Sie es unter die Top-Ten und das ohne die Regeln zu brechen.

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