Project Owl – Wie Google auf Fake-News reagiert

Suchmaschinenoptimierung München - Google gegen Fake-News

Neben Facebook, wo immer wieder problematischer oder nicht der Wahrheit entsprechender Inhalt auftaucht, hat nun auch Google die Bekämpfung der Fake-News in Angriff genommen. Für die Social Media-Plattform hagelte es vor allem während der US-Wahl Kritik seitens der User dank mehrerer Falschmeldungen zu den PräsidentschaftskandidatInnen. Während Facebook seinen Usern nun hilfreiche Tipps zur Erkennung von gefälschten Nachrichten gibt, geht die Suchmaschine Google mittels Faktencheck-Label und Testpersonen gegen Betrüger vor.

Fake-News, also Neuigkeiten, die komplett erfunden wurden, beeinträchtigen die Qualität der Suchmaschine und die Suchmaschinenoptimierung München massiv und sind nicht nur störend, sondern im Falle der US-Wahl auch gefährlich! Die Lösung des Problems, nämlich den als problematisch gesehenen Inhalt zu entfernen, wirft jedoch einige Fragen zur Meinungsfreiheit auf. Somit bildet jenes Ausmaß an Fake-News ein nie da gewesenes Problem für Google.

Das Faktencheck-Label – Stempel drauf!

Medienunternehmen und Verlage weltweit haben die Möglichkeit ihren Inhalt nicht nur in den Google News als „wahr“ zu kennzeichnen, sondern auch jenen, der in den Suchergebnissen erscheint. Generell haben nur Unternehmen die Chance sich mit einem Faktencheck-Label von Google zu schmücken, welche durch den Algorithmus bereits als seriös eingestuft werden. Dem Faktencheck-Label, welches auf der Suchergebnisseite den entsprechenden Inhalt kennzeichnet, kann der Nutzer nun die genaue Behauptung, den Autor jener und ob die Behauptung bereits von einer seriösen Quelle unterstützt oder falsifiziert wurde, nachlesen. Jenes Siegel wurde 2006 von der Suchmaschine gemeinsam mit Jigsaw ins Leben gerufen.

Facebook und Google gegen Fake-News

Wanted: Aufmerksame User

Google-Suggest ist hilfreich, um dem User bei der Eingabe seiner Suchanfrage Zeit zu sparen. Es zeigt jene Begriffe, die von Nutzern am häufigsten eingegeben werden. Um Probleme dort zu erkennen und zu lösen wo sie entstehen, fordert Google seine Nutzer auf, Auffälligkeiten zu melden. Zurück zu Google-Suggest: Wenn der User seine Suchanfrage eingibt und folglich von Google sexuell freizügige Themen oder Beiträge die Gewalt, Hetze und Verschwörungen beinhalten vorgeschlagen bekommt, kann der Suchende dies der Suchmaschine mitteilen. Dafür hat Google einen extra Button eingerichtet, der jetzt bei jeder Suche erscheint:

Durch den „Unangemessene Vervollständigungen melden“-Button entsteht bei 4 Mrd. Suchanfragen täglich jede Menge Feedback. Um unangebrachte Vorschläge zu melden, kann der User nach dem Klick auf den Feedback-Button die anzüglichen Google-Suggestions auswählen und zusätzlich einen Kommentar hinterlassen.
Negatives Feedback zu unpassenden Google-Suggestions oder Webseiten, die unzumutbare Gewalt, sexuelle Inhalte oder Provokationen beinhalten, heißt jedoch noch lange nicht, dass Google die besagte Webseite aus dem Ranking verbannt. Diese wird von der Suchmaschine gründlich inspiziert und anschließend werden Vorkehrungen getroffen, die den Google-Algorithmus allgemein verbessern sollen. Kommen immer mehr Meldungen zu einer bestimmten Webseite, dann wird diese gegenüber anderem Feedback priorisiert.

Wenn Google problematischen Inhalt bevorzugt…

Google zeigt „Featured Snippets“, die als beste Antwort auf die Suchanfrage passen, in einem separaten Fenster über allen anderen Suchergebnissen. Auch Featured Snippets können durch Fake-News verfälscht werden. Von Google als beste Antwort gezeigt und gut sichtbar platziert zu werden, verursacht der besagte falsche Inhalt jedoch die Verbreitung von Gerüchten, Hass oder Hetze. Auch die Featured Snippets können seit geraumer Zeit vom Nutzer kommentiert werden. Die Feedback-Funktion dazu hat sich nur etwas verändert. Neben der Frage, ob das Ergebnis für die Suche hilfreich war, kann der User nun auch den Inhalt jenes bewerten. Auch dieses Feedback dient dazu den Algorithmus anzupassen.

Google äußert sich überraschenderweise dazu, warum manche Suggestions gelöscht werden. Dass Inhalte immer wieder aus rechtlichen Gründen entfernt werden ist bekannt, jedoch rechtfertigt sich der Internet-Gigant auch zu jenen Änderungen erstmalig, die nicht durch das Rechtssystem angestoßen wurden. Die Suchmaschine gibt aber keine Information darüber aus, inwieweit sich der Algorithmus dadurch ändern wird.

Suchmaschinenoptimierung München - Project Owl - Google

Fake-News machen Schlagzeilen

„1-2-Test-Test“

Eine Initiative von Google will nun Testpersonen durchs Internet schicken, die den Algorithmus der Suchmaschine verbessern und so das World Wide Web von Hassbotschaften und Falschnachrichten befreien. Dafür sind weltweit Menschen damit beschäftigt, Suchergebnisse vor und nach der Änderung der Algorithmen zu bewerten. Dadurch wird die Suchmaschine auf provokative Inhalte trainiert. Google erkennt diese und filtert sie aus der Ergebnisliste.

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