SEO Trends 2017

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Nicht nur im Webdesign, sondern auch im Bereich der Suchmaschinenoptimierung ergeben sich jedes Jahr neue Trends. Je nach Update der Suchmaschinen und dem Nutzerverhalten, stehen immer wieder andere Kriterien im Vordergrund, die das Ranking und somit auch die Maßnahmen bei der Suchmaschinenoptimierung beeinflussen.

Im Folgenden haben wir einmal die größten SEO Trends aus unserer Sicht als SEO Agentur München zusammengetragen.

Es lohnt sich immer SEO-Trends nachzugehen, schließlich können sie das Ranking der eigenen Seite boosten. Natürlich sollte man darauf achten, dass die Trends zur eigenen Webseite passen und für diese gut umsetzbar sind. Die SEO-Trends für 2017 stellen wir euch nun kurz vor.

User Experience

Die User Experience war schon immer wichtig, so auch dieses Jahr. Es ist immerhin eines der Faktoren, die die Suchmaschinen heranziehen um eine Webseite zu bewerten. Um das Ranking zu verbessern, sollte man daher alle Maßnahmen ergreifen um den Nutzern eine einfache Bedienung und ein gutes Zurechtfinden auf der Webseite zu ermöglichen. Man sollte z.B. darauf achten, dass die Ladezeit der Webseite und Ihrer Unterseiten nicht zu lange, am besten kaum wahrnehmbar, ist. Überschreitet eine Seite die Ladezeit von 2-3 Sekunden, sind viele Nutzer genervt und rufen eine andere Webseite auf. Komprimierte Bilder und Videodateien sorgen beispielsweise für eine geringere Ladezeit. Zudem sollte die Webseite über eine gute Seitenstruktur verfügen. Der Nutzer soll sofort erahnen können, was hinter den Menüpunkten der Navigationsleiste steckt. So weiß er, was ihn wo erwartet und er muss sich für bestimmte Informationen nicht durch die gesamte Navigationsleiste klicken.
Im Großen und Ganzen betrachtet, ist es wichtig, dass sich keine Barrieren auf dem Weg des Users zu seinen Informationen befinden.

Seo Trends 2017 User Experience

Mobile First

Seien wir ehrlich, wenn jemand eine Suchanfrage starten will und nicht ohnehin gerade am Laptop oder Computer sitzt, zückt er doch eher das Handy heraus um dort die Anfrage einzugeben. Wie auch Google im Frühling 2015 mitteilte, übersteigen die Suchanfragen über die mobilen Geräte die Anfragen über Computer oder Laptop. Auch sonst generieren Webseiten den meisten Traffic über die Smartphones und Tablets. Es ist daher wichtig, dass die Webseiten neben der Desktop-Ansicht auch über eine mobile Ansicht verfügen. Dies wirkt sich auch auf die User Experience gut aus. Ist dies nicht der Fall, wird man in der Ergebnisliste der mobilen Suche eher niedrig platziert. Das Aufweisen einer mobilen Webseitenversion hat sich bereits als wichtiger Rankingfaktor etabliert. Google möchte sogar seinen Index ,,Mobile First“ also mit Fokus auf die mobilen Geräte anpassen und hat dazu schon Experimente getätigt.

Mobile First SEO Trends

Voice Search

Die Voice Search ist auf dem Vormarsch. Dadurch, dass immer mehr Tablets und Smartphones zum Surfen verwendet werden, steigt damit auch die Möglichkeit mit Siri oder S-Voice seine Suchanfrage zu tätigen. Für viele Nutzer ist das viel schneller und bequemer. Jedoch ändert sich hierbei die Art von Keywords. Die Nutzer suchen somit nach längeren Phrasen oder stellen Fragen wie z.B. ,,Wie ist das Wetter heute?“, ,, Wann ist verkaufsoffener Sonntag in München?“. Der Content einer Webseite kann für die Keywords einer Voice Search ebenfalls angepasst werden.

Voice Search SEO Trends 2017

Vom SEO-Content zum Nutzer-Content

Das Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es natürlich, dass die Webseite auf den oberen Plätzen der Suchergebnisse aufgelistet zu wird. Das Einsetzen von Keywords ist eine ausschlaggebende Maßnahme. Jedoch soll man nicht ausser Acht lassen, dass der Content in erster Linie dazu geschrieben wird um dem Nutzer hilfreiche Antworten auf seine Suchanfrage zu liefern. Es nützt kein hervorragend suchmaschinenoptimierter Text, wenn der Nutzer ihn schlecht lesen kann, ihn nicht versteht oder er nicht alle Antworten zu seiner Frage erhält. Im schlimmsten Fall springt der Nutzer wieder ab, um auf eine andere, bessere Seite zu gelangen. Und wie wir alle wissen, wird man mit einer hohen Absprungrate nicht grade hoch platziert, da Google merkt, dass man dem Nutzer keinen Mehrwert bietet.

Im Vordergrund steht, dass der Text qualitativ hochwertig und sehr informativ sein soll. Dies war zwar schon immer der Fall, jedoch sollte nun vermehrt darauf geachtet werden. Ein qualitativ hochwertiger Content wird öfter verlinkt und weist eine höhere Verweilsdauer auf. Mit gutem Content erreicht man also durch mehrere Wege eine hohe Platzierung in der Ergebnisliste. Beim Schreiben der Texte sollte man sich daher fragen: Welches Anliegen haben die Nutzer, die auf meine Seite gelangen? Welche Informationen möchten Sie auf meiner Seite finden? Welche Zielgruppe möchte ich ansprechen? Hat diese Zielgruppe bereits Hintergrundwissen oder muss weit ausgeholt werden? Den Text sollte man danach richten.

Auf Longtail Keywords optimieren

Es existieren Milliarden von Webseiten in Googles Index. Die Chance zu einem einzelnen Keyword auf den ersten Seiten zu rangieren, ist daher fast schon unmöglich, erst recht als neue Webseite. Aber das muss man auch nicht, denn es ist vorteilhafter seinen Content auf längere Keywords zu optimieren. Viele Nutzer tätigen ohnehin längere Suchanfragen. Sie erwähnen, ob sie etwas online erwerben möchten oder eben nicht und in welcher Stadt sich das Gewünschte Befinden soll.

Zudem bezieht sich die Suchanfrage oft auf ein bestimmtes Jahr oder sie geben gleich ganze W-Fragen in die Suchmaske ein. Vor allem tritt dies bei der Voice Search auf, da es einfacher und schneller ist eine Frage zu auszusprechen als sie einzutippen. Für lokale Unternehmen oder wenn jemand Content veröffentlicht, der zu einer ganz bestimmten Frage Aufschluss gibt, ist es ohnehin sinnvoller die Webseite auf Longtail Keywords zu optimieren. Dabei sollte man selbstverständlich nicht übertreiben, denn wie bereits erwähnt, ist der Content in erster Linie für die Nutzer und nicht für die Suchmaschinen gedacht.

Die Google Algorithmen entwickeln sich kontinuierlich weiter und was heute Trend ist, könnte morgen schon nicht mehr relevant sein. Inwiefern sich also diese Trends durchsetzen werden und welche noch entstehen, erfahren wir im weiteren Verlauf des Jahres.

Wer sich für die diesjährigen Trends im Bereich des Webdesigns interessiert oder sonst gerne mehr zum Thema SEO und Webdesign erfahren möchte, kann sich gerne durch unsere Blog-Beiträge klicken.

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